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27.5.08 14:39


Was wir im Unterricht machen

Wir haben im Deutschunterricht mit dem Buch "Unterm Rad" von Herman Hesse angefangen. Da wir eine Laptopklasse sind (jeder hat seinen eigenen Laptop und wir arbeiten mit den Geräten auch im Unterricht), sollen wir einen Blog erstellen, den unser Lehrer dann bewertet.

Wir haben uns im Unterricht schon verschiedene Gedanken über das Thema gemacht. Wir haben z.B. den Titel "Unterm Rad" aufgeschrieben, was uns gerade zu diesen beiden Worten einfällt. Herausgekommen ist folgendes:

  • mittelalterliche Foltermethode
  • Fahrzeug mit Lenker oder einfach nur Lenker
  • überfahren, überrollt werden --> Opfer
  • technische Erfindung
  • "Himmelsrad"
  • Schicksalsrad (Fortuna)
  • "Das hat mich überrollt"
  • "Das fünfte Rad am Wagen"
  • "unter die Räder kommen"
  • "Ich fühle mich gerädert"

 

 

27.5.08 15:08


Leitfragen zu den ersten beiden Kapiteln

Ich werde mich nun mit den zwei der vielen Leitfragen unseres Deutschlehrers (ich hatte noch nie einen besseren, is jetzt ehrlich gemeint).

Das Verhältinis zwischen Hans Giebenrath und seinem Vater

Diese Leitfrage bezieht sich auf das Verhältinis zwischen Vater und Sohn. Alle, die das Buch schon gelesen haben, wissen, dass dieses Verhältinis nicht sehr gute ist.

Das Verhältnis zwischen Hans Giebenrath und seinem Vater ist nicht sehr gut. Vater Giebenrath will zwar das Hans später einen guten Beruf erlernt, schaut aber nicht auf das Opfer das er dabei bringen muss: seinen Sohn selbst. Denn dieser wird zur Lernmaschine. Als Hans als zweiter das Landexamen bestanden hatte, erlaubte ihm zwar sein Vater, dass er wieder angeln darf, doch das macht er bald wieder nicht, weil der Stadtpfarrer, der Professor und der Rektor ihm erklären, was beim Seminar gemacht wird und ihm anbieten, dies schon einmal in den Ferien anzufangen. Da Hans an nichts mehr anderes denken kann, als der Beste zu sein, nimmt er diese Angebote an und lernt in den Ferien genauso, wie vor den Ferien. Sein Vater findet dies toll und ist stolz auf seinen Sohn, sollte ihm aber auch mal sagen, dass er sich mal Vergnügen soll. Außerdem reden Vater und Sohn nicht viel. Sie gehen beide ihren eigenen Weg.

2.6.08 08:17


Schuhmcher Flaig

In dieser Frage wird die Person des Schuhmachers Flaig behandelt. Außerdem werde ich noch etwas von der Beziehung von Flaig zu Hans Giebenrath schreiben.

 

Der Schuhmacher Flaig ist der Einzigste in der Stadt, der sich sogen um Hans macht. Er versucht Hans klar zu machen, dass es noch andere Dinge im Leben gibt als nur das ewige lernen. Als er erfährt, dass Hans in den Ferien auch den ganzen Tag lernt, fragt er Hans, ob das für ihn in Ordnung sei. Dieser bejaht die Frage. Außerdem weiß er, dass Hans sehr oft Kopfschmerzen hat. Flaig weiß das das nicht gut für den Jungen ist, doch dieser lässt nicht mit sich reden, weil er zu viel von den anderen (z.B. Rektor, Stadtpfarrer) beeinflusst wird.

 

Flaig steht für die Bürger, die dagegen sind, dass Schüler (Hans) so viel lernen sollen. Er sagt, lernen ist nicht das einzigste im Leben eines jungen Menschen. Durch dieses ständige lernen wird Hans Kindheit zerstört. Hans wird gleich vom Kind zum Erwachsenen. Flaig sagt, dass dies nicht gut für Jugendliche ist. Außerdem ist Hans ein Außenseiter. Würde er nicht so viel lernen, und sich auch mal mit Altersgenossen treffen, wäre er nicht so einsam und allein.

2.6.08 08:52


dritte Leitfrage: Lebenskonflikt von Hans Giebenrath

Hans Giebenrath hat einen inneren Lebenskonflikt. Er ist ein Junge und will Spaß haben, sich mit Altersgenossen treffen oder auch Angeln gehen. Das Angeln hatte er nämlich verboten bekommen, damit er mehr für das Landexamen arbeiten kann. Als er das Landexamen bestanden hatte, durfte er dann wieder Angeln.

Als er in den Ferien zum Stadtpfarrer geht, um ihn einen Fisch als Geschenk für die Unterrichtsstunden in Latein. Als er dort ankommt, fragt ihn der Pfarrer, ob er nicht schon einmal mit der Hebräischen Sprache anfangen will. Da Hans nichts anderes in seinem Leben kennt, außer zu lernen, willigt er ein. Als ihn später der Rektor der Schule fragt, ob er ihm nicht auch bei ihm Unterricht in den Ferien nehmen wolle, willigt er wieder ein. So kommt es, dass Hans in den ganzen Ferien nur noch lernt.

Der Lebenskonflikt von Hans ist nicht sehr lange. Als die Ferien begannen, wollte er nicht lernen, als ihn die Lehrer aber aufs lernen angesprochen haben, lerne er wie früher nur noch und hatte keine Zeit mehr etwas anderes zu machen.

5.6.08 15:20


Kleinstadt: Bürgertum (Philister) contra Außenseiter

In der Kleinstadt im Schwarzwald gibt es zwei Schichten von Bürgern: Das Bürgertum, das Hesse auch als „Philister“ bezeichnet und die Außenseiter. Wobei es nur einen Außenseiter gibt, nämlich Hans Giebenrath.

Das Bürgertum besteht aus Leuten wie dem Stadtpfarrer, dem Rektor und Hans Vater Joseph Giebenrath. Sie sind zufrieden mit ihrem Leben, ohne etwas großartiges geleistet zu haben. Außerdem haben sie kein hohes Bildungsniveau und haben nicht den drang, sich weiterzubilden. Sie lesen auch nicht viele Lektüren. Joseph Giebenrath ist mit seiner täglichen Zeitung zufrieden, weil er dann weiß, was es neues gibt. Das reicht ihm vollkommen. Im Gegensatz zu den „Philister“ steht, wie am Anfang dieses Textes schon angedeutet, der Außenseiter Hans Giebenrath. Er hat ein sehr hohes Bildungsniveau und will sich auch weiterbilden. Freundschaften bedeuten ihm wenig, weil er nur lernt. Man merkt darüber hinaus auch, dass er seine Hobbys, wie z.B. das Angeln, alleine betreibt. Dieses Hobby bekam allerdings von seinem Vater verboten, damit er sich besser auf das bevorstehende Landexamen vorbeireiten kann. Hans ist es aber egal ob er ein Außenseiter ist. Alles was bei ihm zählt, ist aus seinem Leben was zu machen und einen guten Beruf zu erlernen.

7.6.08 16:29


Rolle der Erzieher: Einfluss von Elternhaus und Schule? Reaktionen von Hans Giebenrath?

Hans Giebenrath wird sehr geprägt durch die Schule und sein Elternhaus. Sein Elternhaus besteht aber nur noch aus seinem Vater, weil seine Mutter schon früh verstorben ist. Da Joseph Giebenrath will, dass Hans eine gute Ausbildung bekommt, zwingt er ihn quasi zum lernen. Er will, dass Hans sehr viel lernt, obwohl Joseph selbst wahrscheinlich nicht viel für die Schule getan hat, da er kein sehr hohes Bildungsniveau hat. Dann kommt der Druck von der Schule noch dazu. Der Rektor dieser Schule will zeigen, was für ein gescheiter Junge in dem kleinen Städtchen im Schwarzwald lebt. Dieser gibt ihm zusätzliche Stunden in Griechisch, der Stadtpfarrer in Latein und der Professor in Mathematik. Da er alle nicht enttäuschen will, besonders seinen Vater nicht, lernt er. Er wird sozusagen zu einer „Lernmaschiene“. Dies sieht man deutlich in den Sommerferien, in denen er nicht lernen will, es aber trotzdem tut, weil ihm diverse Leute wieder Zusatzstunden geben wollen.

Fazit: Wenn Hans nicht so viel Druck von seinem Vater bekommen hätte, hätte es sein können, dass er nicht viel gelernt hätte und stinkfaul sein könnte.

7.6.08 16:51


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